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Strand und Meer

Baderegeln

Was gibt es Schöneres, als sich in die frische Brandung zu stürzen und das Salz auf seiner Haut zu spüren. Nicht umsonst sagt man, „das Meer heilt den Körper und die Seele“. Doch selbst ein noch so guter Schwimmer sollte das Meer nicht unterschätzen. Die Gefahr, die vom Meer ausgeht, ist allgegenwärtig.

Damit Sie, lieber Gast, die Sprache des Meeres besser verstehen und das Baden zum positiven Erlebnis wird, haben wir hier einige Grundregeln zusammengefasst. Studieren Sie diese sorgfältig, bevor Sie sich in die Wellen vor Sylt stürzen. Dann steht dem Planschvergnügen Nichts mehr im Wege!

Gezeiten

Alle sechs Stunden wechselt die Ebbe (ablaufendes Wasser) die Flut (auflaufendes Wasser) ab. Das bedeutet, wenn beispielsweise um 10 Uhr Ebbe ist , folgt um 16 Uhr die Flut. Die Umlaufzeit des Mondes um die Erde beträgt 24 Stunden und 50 Minuten. Aus diesem Grunde verschieben täglich die Gezeiten (Ebbe und Flut) um diese 50 Minuten. Am folgenden Tag wäre somit um 10.50 Uhr Ebbe und um 16.50 Uhr Flut. Durch den Lauf der Gestirne vollzieht sich dieser gleich bleibende Rhythmus, welcher auch die Dauer und Stärke der Gezeiten bestimmt. Eine Sturmflut entsteht durch das Zusammenspiel von Luftdruck, Gezeiten, Wind- und Küstenverhältnissen. Ab einem Anstieg des Meeres von mehr als zwei Metern über normalem Hochwasser spricht man von Sturmflut.

Gästekarte

Eine Gästekarte ermöglicht Ihnen vieles, Sie können unsere schönen Strände genießen (Strandreinigung und Pflege), Sie können sich am Strand sicher fühlen (Rettungsschwimmer achten auf Sie) und zu guter Letzt erhalten Sie bei vielen Veranstaltungen Rabatte bei Vorlage dieser kleinen Chipkarte.

Übrigens müssen Sie sich gar nicht bemühen eine Gästekarte zu erhalten – für unserer Vermieter gehört die Bereitstellung der Gästekarte zum Service.

Strände

Charakteristisch ist der knapp 40 km lange Badestrand, an dem in der Saison mehr als 11.000 Strandkörbe aufgestellt werden.Über die gesamte Insellänge – von Hörnum bis nach List – untergliedern sich verschiedene Strandabschnitte. Hundestrand, Textilstrand oder das beliebte FKK-Gefühl: hier wird an jeden gedacht. Der erste Strand für Frei-Körper-Kultur wurde im Jahr 1954 in Westerland eingeweiht und hat sich so gut bewährt, dass es heute am gesamten Weststrand viele ausgewiesene Möglichkeiten gibt, die Hüllen auch außerhalb der vertrauten vier Wände ungeniert fallen zu lassen.

Strandkörbe

Ein Strandkorb ist ein spezielles Sitzmöbel aus Korbgeflecht für den Strand. Er biete Schutz vor Sonne, Wind, Regen und Sandflug. Auf Sylt können sie in der warmen Jahreszeit üblicherweise bei Strandkorbwärtern gemietet werden. Den Strandkorb gibt es seit mehr als 125 Jahren. Er wurde in Rostock vom Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann 1882 erfunden und fand seinen ersten Strandauftritt in Warnemünde. Damals nannte man Ihn Strandstuhl, er war noch ein Einsitzer und die Rückwand ließ sich noch nicht nach hinten klappen, diese Mechanik wurde erst um 1897 eingeführt.
Heutige Strandkörbe sind meist Zweisitzer, deren Oberteil beliebig gekippt werden kann. Der Strandkorb gilt als typisch deutsch und ist in anderen Ländern längst nicht mehr unbekannt.

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© 2010 Inken Schlüter www.sylt-frei.de